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- Diagnostik
Richtige Diagnostik ist eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiche Behandlung. Erst wenn ein Problem korrekt verstanden wird, kann eine effektive Therapie angeleitet werden. In der Diagnostik lege ich Wert auf ganzheitliche Betrachtung Ihrer individuellen Lebenssituation mit allen körperlichen, psychischen und sozialen Aspekten. Bei Bedarf kann wissenschaftlich fundierte Testdiagnostik angewendet werden. Außerdem ist es mir wichtig, Sie dabei über die Ausgangslage und die Behandlungsmölglichkeiten verständlich und ausführlich aufzuklären.
- Angststörungen
Bei Angststörungen handelt es sich um übermäßige und unkontrollierbare Ängste oder Sorgen. Die können diffus sein oder sich auf spezifische Auslöser, wie zum Beispiel anspruchsvolle soziale Situationen, offene oder geschlossene Orte, eigene Gesundheit usw. ausrichten. Auch solche körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Schwindel, Gefühl der Atemlosigkeit oder Schweißausbrüchen können auftreten. Ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten kann dabei die Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen.
- Bipolare Störung
Bei einer bipolaren Störung erleben die Betroffene lang anhaltende strake Stimmungsschwankungen. Diese können von übermäßiger Euphorie und Aktivität (Manie) bis hin zu tiefer Traurigkeit und Interesselosigkeit (Depression) reichen. Oft treten diese Phasen abwechselnd und wiederkehrend auf und können das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Die Erkrankung kann gut mit einer professionellen Behandlung, wie Medikamenten und Psychotherapie, kontrolliert werden.
- Depressionen
Bei einer Depression leiden Betroffene unter anhaltenden Gefühle von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Interesselosigkeit. Es können auch Schlafstörungen, Appetitveränderung, Konzentrationsproblemen, Selbstwertzweifeln und weitere Symptome auftreten. Eine Depression kann als eine einzelne Episode, als eine rezidivierende Störung oder als Erscheinung einer bipolarer Störung auftreten.
- Posttraumatische Störungen
Nach dem Erleben eines traumatischen Ereignisses wie Krieg, Missbrauch, Unfall oder Naturkatastrophe können solche Symptome wie Flashbacks, Albträume, Angstzustände, Schlafstörungen und Vermeidungsverhalten auftreten. Betroffene können Schwierigkeiten haben, das normale Leben wieder aufzunehmen. Als Behandlung wird vor allem traumafokussierte Psychotherapie indiziert, die von medikamentöser Begleitung unterstützt werden kann.
- Post-Covid-Depression
Eine Covid-Infektion kann auch nach Abklingen der akuten Phase belastende Symptome hinterlassen. Depression, Konzentrationsstörungen und starke Ermüdbarkeit im Rahmen eines Post-Covid-Syndroms unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild davon was die meisten Menschen aus eigener Erfahrung kennen. Auch bei der Therapie müssen diese Besonderheiten berücksichtigt werden.
- Psychosomatische Störungen
Die seelischen Belastungen und Stress können auch zu körperlichen Symptomen führen oder solche verstärken. Nicht selten zeigen sich dabei Magen-Darm-Beschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen, Hautprobleme oder Herz-Kreislauf-Störungen. Die Behandlung solcher Probleme sollte sowohl ärztliche Begleitung als auch Psychotherapie umfassen.
- Persönlichkeitsstörungen
Die Persönlichkeitsstörungen zeichnen sich durch tiefgreifende und anhaltende abweichende Erlebens- und Verhaltensmuster aus, die zu Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich, im alltäglichem Leben und in der Selbstwahrnehmung und Regulation führen können. Nicht selten treten zusätzlich Depressionen oder Suchtproblematik auf. Es gibt verschiedene Arten von Persönlichkeitsstörungen, darunter Borderline-Persönlichkeitsstörung, narzisstische, histrionische, ängstlich-vermeindende, abhängige, schizotype und schizoide Persönlichkeitsstörung, um nur einige zu nennen. Eine Psychotherapie kann Betroffenen helfen, mit eigenen Besonderheiten besser umzugehen und harmonischer mit sich selbst und der Welt zu leben.
- Zwangsstörungen
Die Zwänge sind repetitive Gedanken, Bilder oder Impulse, die die Betroffenen immer wieder beschäftigen und sie dazu veranlassen, sich dagegen zu wehren oder bestimmte Handlungen auszuführen, um diese zu lindern. Typische Beispiele sind Wasch- und Kontrollzwang oder auch wiederkehrende intensive Gedanken, die von Betroffenen als peinlich oder gefährlich erlebt werden. Oft führen diese Symptome zu starkem Leidensdruck und Beeinträchtigungen im Alltag. Die Zwangsstörungen können durch Kognitive Verhaltenstherapie und Medikamente gut behandelt werden.
- ADHS
ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und ist eine neuro-psychiatrische Erkrankung, die sich durch Probleme mit der Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Hyperaktivität auszeichnet. Menschen mit ADHS können Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, routinierte Aufgaben zu erledigen und ruhig zu bleiben. Undiagnostizierte ADHS führt oft zu Problemen im beruflichen und privaten Leben, die auf Unverständnis von Anderen stoßen. Die richtige Diagnose, entsprechender Umgang mit Symptomen und ggf. passende Medikation können das Leben der Betroffenen wesentlich erleichtern.
- Burn Out
Burnout zeichnet sich durch eine chronische Erschöpfung aus, die im Zusammenhang mit übermäßigem Stress und hoher Belastung im beruflichen oder privaten Leben auftritt. Betroffene können sich überfordert, ausgelaugt und desillusioniert fühlen. Als typische Symptome können auch ständige Müdigkeit, Schlafstörungen, emotionale Erschöpfung, Reizbarkeit und verminderte Leistungsfähigkeit auftreten. Um Burnout zu behandeln oder vorzubeugen, ist es wichtig, neuen Umgang mit Belastungen zu finden und eigene Stärken und Ressourcen zu aktivieren.
- Psychotherapie
Heutzutage wird Psychotherapie als Therapiemethode der Wahl bei vielen psychischen Problemen empfohlen und zeigt überzeugende Effekte. Methodisch arbeite ich vorwiegend mit der kognitiven Verhaltenstherapie. Bei Bedarf werden von mir auch oft Elemente aus der ACT- und Schematherapie sowie psychodynamische Ansätze angewendet.











